Februar 2008 www.fuehrungsmanager.de Information

Inhalt:

1.
Führung frühzeitig abgeben!

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2.
Führungskräfte-
mangel
wegqualifizieren!

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3.
Vertrauen statt
Hype!
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Über uns:

Steigende Komplexität, hoher Wettbewerbsdruck und schnelle Veränderungen lassen das Führen und Managen in Unternehmen zu einer hohen Kunst werden.

Soft Skills - persönliche Kompetenzen - sind dabei heute entscheidender denn je; und, der Wille perfekter werden zu wollen, stetig an sich zu arbeiten, nie locker zu lassen.

Unser Konzept "Der Führungsmanager" stellt hierzu eine innovative, hochwirksame Möglichkeit dar, Führungskräfte effizienter, motivierter und erfolgsorientierter zu machen.

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Ihre
Ansprech- partner:

zakk Training GmbH

Prof. Christoph Ewert
TEL:
+49-(
0)721-83093940

Ronald Endler
TEL:
+49-(
0)9187-921450

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Die 12 Trainings-
module des
Programms
Der Führungs-
manager :

1.
Die
Führungspersönlichkeit


2.
Unternehmerisch handeln


3.
Erfolgreiche Mitarbeiterführung


4.
Kosten & Rendite


5.
Gewinner - Teams


6.
Verhandlungen gewinnen


7.
Motivation für Höchstleistungen


8.
Reden vor Publikum


9.
Kundenorientierung


10.
Konflikte meistern


11.
Arbeit und Projekte


12.
Umgang mit Veränderungen

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Impressum:

zakk Training GmbH
Erlenstegenstr. 7
90491 Nürnberg

E-Mail:
zakk Training GmbH

INTERNET:
fuehrungsmanager.de

TEL:
+49-(0)9187-921450

FAX:
+49-(0) kein

Geschäftsführer:
Ronald Endler

Handlsregister:
HRB Nürnberg 19743

 


 

Sehr geehrte Damen und Herren,

pünktlich zum neuen Jahr möchten wir Ihnen mit dem Newsletter START me einen dreifachen Motivationsschub mit auf den Weg geben. Rund um die Ressource Mensch, sozusagen unserer Kernkompetenz, suchen wir immer wieder nach Hinweisen, wie wir uns selbst und Andere zu besseren Führungskräften machen können.

Lassen Sie sich von unseren Motivationsschüben inspirieren:
1. Führung frühzeitig abgeben
2. Führungskräftemangel wegqualifizieren
3. Vertrauen statt Hype

Viel Spaß beim Lesen wünschen

Bild Prof. Christoph Ewert______Bild Ronald Endler
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Prof. Christoph Ewert___Ronald Endler


Führung frühzeitig abgeben!

In Deutschland vererben Eltern im Durchschnitt mit 82 Jahren ihr Vermögen an deren Kinder. Diese "Kinder" sind zu dem Zeitpunkt ca. 54 Jahre alt - etwas spät, um das zugesprochene Vermögen in den Aufbau einer erfolgreichen beruflichen Existenz zu investieren!

Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, fordert demnach vehement: "Vererben Sie, solange die gebende Hand noch warm ist". Junge Menschen brauchen Eigenkapital, um visionäre neue Ideen zu verwirklichen. Loslassen, verbunden mit einer zielgerichteten Kontrolle, wäre das Gebot für erfolgreiche Kinderkarrieren. Das Problem vieler Eltern, das fehlende Vertrauen in den Nachwuchs verbunden mit der eigenen Unfähigkeit unter Ungewissheit zu entscheiden, behindert die Entwicklungsmöglichkeiten der geliebten Sprößlinge.

In Analogie zu dem beschriebenen "Vertrauensstau" zeigt sich auch das Dilemma in der Führung von Mitarbeitern: Fachlich hochqualifizierte und extrem engagierte Nachwuchskräfte werden von ihren Vorgesetzten viel zu lange von der Verantwortungsübernahme ferngehalten. Die betagten Chefs meinen dazu oft, ihre jungen Mitarbeiter vor den Gefahren der drohenden Fehlentscheidungen schützen zu müssen und lieber langsam an die Verantwortung heranzuführen. Folge ist Frustration, Desillusion und schließlich Kündigung der High Potentials. Mitarbeiter, die erst jenseits der 35 in Führungsverantwortung vorstoßen, haben bereits Teile Ihrer größten Leistungsfähigkeit hinter sich gelassen, sprich nutzlos vergeudet!

Die alljährlich im Januar stattfindenden Neujahrsempfänge von IHK´s, Hochschulen und Verbänden zeigen es demnach auch überdeutlich. Die dort anwesenden vermeintlichen Spitzenkräfte der deutschen Wirtschaft repräsentieren die Generation 50+, graue Anzüge, Halbglatze und schlaue Sprüche inklusive! Nichts zu sehen von jungen, aufstrebenden und mutigen Enkeln, die mit Engagement und Energie die Senioren "vor sich hertreiben".

Was könnte in den Unternehmen die Lösung sein? Ein Mix aus erfahrenen, gestandenen Oldies kombiniert mit aufstrebenden, weltverbessernden Newcomern wäre sicher ein guter Ansatzpunkt. Also gilt: Kinder (früher) an die Macht - solange die gebende Hand noch warm ist.

Bild Norbert Walter
Norbert Walter - Chefvolkswirt der Deutschen Bank

Quelle: Prof. Christoph Ewert

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Führungskräftemangel wegqualifizieren!

Der Arbeitsmarkt bietet immer wieder Paukenschläge: Nokia schließt sein Fertigungswerk in Deutschland und entlässt über 2000 Mitarbeiter. Airbus, die High-Tech-Schmiede im Flugzeugbau, streicht 3700 Arbeitsplätze. Unternehmer interpretieren solche Neuigkeiten gerne so, dass in Deutschland offensichtlich kein wirklicher Mangel an qualifiziertem Personal zu beklagen ist.

Doch der Schein trügt. Die Zahlen, die vom Institut der deutschen Wirtschaft für den Zeitraum Januar bis September 2007 veröffentlicht wurden, sprechen eine deutliche Sprache: Die geplanten Einstellungen übersteigen die geplanten Stellenstreichungen um mehr als das Doppelte. Zuletzt wurden 1,6 Millionen offene Stellen in Deutschland registriert, was einem durch den Arbeitskräftemangel entstehenden Schaden von 3,5 Mrd. Euro entspricht. Den Unternehmen entgeht aber nicht nur Umsatz und Wachstum. Die Suche nach neuen Mitarbeitern wird immer aufwendiger und endet mit mäßigen Erfolgen. Der Personalchef eines Mittelständlers in Konstanz am Bodensee beschreibt die Not wie folgt: "Auf die Stelle eines Technikleiters haben sich zwar 60 Personen beworben, genommen haben wir aber keinen. Es hat schlicht an der nötigen Qualifikation gefehlt". Nutznießer dieser Entwicklung sind die Personal-Leasingfirmen, die sich auf die Vermietung von Fachkräften spezialisiert haben - ein gutes Geschäft, wenn man bedenkt, dass im Mittelstand aktuell 53000 offene Stellen für Führungskräfte zu besetzen sind.

Die Lösung ist einfach, aber nicht trivial! Wem es gelingt, die Potentiale, die in den eigenen Reihen schlummern, zu entwickeln, der sorgt für eine nachwachsende Ressource. Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften, haben dieses Prinzip längst institutionalisiert. Es gilt: Weiterbildung, Weiterbildung, Weiterbildung! Die Firmen, die sich um den eigenen Führungsnachwuchs kümmern und in die Entwicklung hoffnungsvoller Fachkräfte rechtzeitig investieren, sind in Zeiten leergefegter Personalmärkte gut beraten.

Stellt man die Kosten der Personalakquise (wie Anzeigenkosten, Bewerbungsgespräche, Einarbeitungszeiten, Reibungsverluste, Fehlbesetzungen…) den Weiterbildungsaufwendungen gegenüber, dann ergibt sich schnell ein positiver Saldo für die Mitarbeiter-Entwicklung. Ganz zu schweigen von den kalkulatorischen Erträgen der Weiterbildung wie Motivationsschub, Betriebsklima und Arbeitsfreude. So wird sich jeder verantwortungsbewusste Mitarbeiter auch ständig fragen "Was tut meine Firma für mich, um meine Qualifikation weiter zu steigern?" Wer diese Frage mit einem eindeutigen GENUG beantworten kann, wird sich nicht so schnell auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber machen. Ziel erreicht!

(Quelle: FAZ.net 1/2008)

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Vertrauen statt Hype!

Nichts lässt sich leichter zerstören als Vertrauen: Das gilt im normalen Leben, aber erst recht an der Börse. Nur haben zwischenmenschliche Vertrauensverluste und Vertrauenskrisen in Aktienmärkten deutlich unterschiedliche Konsequenzen. Die Finanzmärkte haben sich losgelöst von der realen Wirtschaft; die Kurse sind schier unaufhaltsam gestiegen - obwohl schon seit langem überall Risiken lauerten. Energie und Rohstoffe? Wurden immer teurer. Amerikas Aufschwung? War wackelig. Der Dollar? Stand vor dem Absturz. Jeder, der sehen wollte, konnte diese Gefahren sehen; jeder, der halbwegs nüchtern war, hätte in den vergangenen zwei, drei Jahren vorsichtig sein müssen, spätestens aber seit dem vorigen Sommer. Doch die Börse gleicht bisweilen einer wüsten Semester-Party: Weil jeder säuft, saufen alle mit. Und am Ende sind alle so besoffen, dass die Veranstaltung außer Kontrolle gerät.

Doch seit einigen Monaten kollabiert nun dieses aufgeblasene System: erst in Zeitlupe, nun im Zeitraffer. Der Grund dafür ist, dass die immer noch wichtigste Volkswirtschaft der Erde, die USA, sich in einer schweren Krise befindet, seit Hunderttausende amerikanische Familien die Kredite für ihr Eigenheim nicht mehr bedienen können. Deshalb sind unzählige Zweckgesellschaften und Dutzende Banken, die diese Risiken übernommen haben, in Not geraten.

Der Mensch ist keine Aktie
So weit so gut - im nachhinein sind wir wieder alle schlauer gewesen! Die Börse lässt sich nun mal gut zurückanalysieren - die historischen Kursverläufe sind schließlich in Stein gemeißelte Fakten. Und trotzdem kippt das Misstrauen in die Finanzmärkte schnell wieder um in euphorische Zukunftsaussichten. Bulle und Bär wechseln sich ab.
Anders läuft es mit der Ressource Mensch. Da bleibt der schöne Party-Rausch mit Mega-Kopfweh noch lange Zeit im Gedächtnis haften und sorgt (bei den meisten) für zukünftig veränderte Verhaltensweisen. Deshalb macht das den Umgang mit Kollegen, Mitarbeitern, Freunden ungleich schwieriger. Wurden wir einmal von einem Kollegen hintergangen, hat sich ein Mitarbeiter nicht loyal verhalten oder gar ein guter Freund uns verraten, so werden wir diesen Leuten nicht mehr in die Augen schauen wollen. Ist das Verhältnis erst einmal zerrüttet, dann hilft meist kein Kitt der Welt, die entstandenen Risse zu schließen. Die Bereitschaft, zu vergessen und zu vergeben, ist meist zerstört. Ganz im Gegensatz zur Börse:
Da klappt das Vergessen bei den Aktienmärkten schon sehr viel besser: Hören Sie sich auch schon wieder sagen: Jetzt könnte man Daimler bald wieder kaufen…
Bezogen auf Menschen gilt das Sprichwort: Vertrauen ist das Schmieröl einer guten Beziehung! Wäre es nicht eine gute Idee, dieses Motto auch auf die Aktienmärkte zu übertragen?

Grafik: Daimler Aktie

Grafik: Daimler Aktie 10 Jahre

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HUMOR

Wer täglich schuftet wie ein Pferd,

immer fleissig ist wie eine Biene,

abends müde ist wie ein Hund,

der sollte mal zum Tierarzt gehen ...

Es könnte sein, dass er ein Kamel ist.

(Andreas Ackermann)


Nachdenklich

Eines Tages bat der Chef seine Mitarbeiter, die Namen aller anderen auf ein Blatt Papier zu schreiben.

Dann sagte er ihnen, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden in ihrem Team sagen können und das neben die Namen schreiben.

Nach ein paar Tagen bekam er alle Blätter zurück und schrieb hinter jeden Namen alle Bemerkungen, die er erhalten hatte. Am Montag gab er jedem seine Liste. Schon nach kurzer
Zeit lächelten alle.
"Wirklich?", hörte man flüstern.....
"Ich wusste gar nicht, dass ich irgend jemandem was bedeute!"
und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen" ,waren die Kommentare.

Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Einige Jahre später war einer aus dem ehemaligen Team in Vietnam gefallen und beim Begräbnis war die Kirche überfüllt mit vielen Freunden.

Der ehemalige Chef ging als letzter zum Sarg. Als er dort stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen, zu ihm:
"Waren Sie Marks früherer Chef?" Er nickte:
"Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen."

Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Kollegen versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit ihm zu sprechen.

"Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark gefallen ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen."

Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war. Es war eins jener Listen, die damals von jedem ausgefüllt worden waren.

"Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben", sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt."

Auch viele der anwesenden ehemaligen Kollegen zogen ihre Blätter heraus: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Lade in meinem Schreibtisch …, Sie ist in meinem Tagebuch …, in meinem Taschenkalender."

Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird.

Deshalb sollten wir den Menschen, die wir schätzen und auf die wir setzen, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sagen wir es ihnen, bevor es zu spät ist.


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