August 2008 www.fuehrungsmanager.de Information

Inhalt:

1.
Wie man aus Kunden Fans macht!

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2.
Wie Kinder lernen!

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3.
Wiki oder was?
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Über uns:

Steigende Komplexität, hoher Wettbewerbsdruck und schnelle Veränderungen lassen das Führen und Managen in Unternehmen zu einer hohen Kunst werden.

Soft Skills - persönliche Kompetenzen - sind dabei heute entscheidender denn je; und, der Wille perfekter werden zu wollen, stetig an sich zu arbeiten, nie locker zu lassen.

Unser Konzept "Der Führungsmanager" stellt hierzu eine innovative, hochwirksame Möglichkeit dar, Führungskräfte effizienter, motivierter und erfolgsorientierter zu machen.

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Ihre
Ansprech- partner:

zakk Training GmbH

Prof. Christoph Ewert
TEL:
+49-(
0)721-83093940

Ronald Endler
TEL:
+49-(
0)9187-921450

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Die 12 Trainings-
module des
Programms
Der Führungs-
manager :

1.
Die
Führungspersönlichkeit


2.
Unternehmerisch handeln


3.
Erfolgreiche Mitarbeiterführung


4.
Kosten & Rendite


5.
Gewinner - Teams


6.
Verhandlungen gewinnen


7.
Motivation für Höchstleistungen


8.
Reden vor Publikum


9.
Kundenorientierung


10.
Konflikte meistern


11.
Arbeit und Projekte


12.
Umgang mit Veränderungen

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Impressum:

zakk Training GmbH
Erlenstegenstr. 7
90491 Nürnberg

E-Mail:
zakk Training GmbH

INTERNET:
fuehrungsmanager.de

TEL:
+49-(0)9187-921450

FAX:
+49-(0) kein

Geschäftsführer:
Ronald Endler

Handlsregister:
HRB Nürnberg 19743

 


 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie werden wir erfolgreich und wenn ja, was trägt der Erfolg zu unserem Lebensglück bei? Inwieweit geschäftlicher Erfolg glücklich(er) macht, ist nur sehr individuell zu beantworten. Das Gefühl "jung zu bleiben" dürfte aber vermutlich für jeden von uns erstrebenswert sein und Glücksgefühle hervorrufen. Und jung bleiben wir durch die permanente Bereitschaft, Neues zu lernen und unseren Horizont zu erweitern. Und genau dabei leisten wir einen kleinen Beitrag - diesmal mit Beispielen aus sehr unterschiedlichen Richtungen.

Hier unsere drei Anregungen, über den Tellerrand hinauszublicken:
1. Wie man aus Kunden Fans macht!
2. Wie Kinder lernen!
3. Wiki oder was?

Viel Spaß beim Lesen wünschen

Bild Prof. Christoph Ewert______Bild Ronald Endler
__
Prof. Christoph Ewert___Ronald Endler


Wie man aus Kunden Fans macht!

Jedes Unternehmen wünscht sich treue, loyale Kunden. Deshalb werden große Anstrengungen unternommen, um das Verhältnis zu den besten Abnehmern zu vertiefen. Customer Relationship Management (CRM) und Kundenbindungsprogramme werden eingesetzt, um dem Ziel "Der Kunde ist König" näher zu kommen. Der Vergleich Kunde = König hinkt aber bei genauerem Hinsehen, weil Könige sich alles herausnehmen können und Untergebene die unterdrückten Lakaien sind. Es wird keine Beziehung auf Augenhöhe entstehen, die aber notwendig ist, um nachhaltig eine freundschaftliche Beziehung zu etablieren. Unternehmen beklagen dann meist die fehlende Loyalität und Treue ihrer Kunden, die beim nächsten Schnäppchen zum Mitbewerber überlaufen.

Es stellt sich die Frage, ob man Kunden an das Unternehmen binden will ("Ich muss Kunde bleiben") oder ob ein partnerschaftliches Verhältnis anzustreben ist ("Ich will Kunde bleiben")?

Was können wir von Unternehmen lernen, die es geschafft haben, aus Kunden treue Fans zu machen? Zwei Erkenntnisse scheinen wichtig im Umgang mit Fans:

1. Kundenloyalität gibt es nur durch Anbieterloyalität
Unternehmen mit Fangemeinde haben es sich auf die Fahne geschrieben, sich ihren Kunden gegenüber loyal zu verhalten, wohl wissend, dass nur dann auch Kundenloyalität entsteht! Erst wenn beide Parteien sich wie König fühlen, wächst gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen. Anbieterloyalität pflegen Unternehmen wie

Aldi: Der Discounter gibt sich mit einem moderaten Gewinnaufschlag auf seine Produkte zufrieden. Sinken die Einkaufspreise, gibt Aldi diesen Vorteil sofort an seine Kunden weiter. Produkte, die bei Stiftung Warentest nicht gut abschneiden, werden sofort aus dem Sortiment genommen u.s.w. Die Kunden danken es seit Jahrzehnten mit oft "blindem Vertrauen".

Lands End: Der Versender von Textilien gibt eine lebenslange Rücknahmegarantie auf seine Produkte und hält diese ohne Nachforschungen zur Glaubwürdigkeit seiner Kunden ein. Das Motto des Lands End-Gründers ist legendär und Programm zugleich: "Kümmere dich nicht darum, ob es gut für das Unternehmen ist, sondern sorge dich darum, dass es das Beste für den Kunden ist". Folge: Die überwiegende Mehrzahl der Kunden gibt diesen Vertrauensvorschuss in Form von Fairness und partnerschaftlichem Verhalten zurück!

2. Nicht jeDER KUNDE IST KÖNIG
In vielen Branchen lassen sich Kunden grob in zwei Kategorien einteilen: Zum einen die Gelegenheitskäufer und Schnäppchenjäger, welche permanent den besten Deal, das für sie günstigste Angebot suchen. Diesen sollten wir das geben, was sie suchen: Knapp kalkulierte Angebote ohne jeden "Loyalitäts-Schnickschack" - oder wir verzichten auf Geschäfte mit solchen Vorteilsoptimierern. Die zweite Gruppe von Kunden sucht den verlässlichen, loyalen Anbieter, mit dem man nachhaltig gute Geschäfte machen kann. Wer sich mit dieser Klientel auf ein König-König-Verhältnis einlässt, kann auf Dauer eine treue Fangemeinde aufbauen, wie es einigen Unternehmen hervorragend gelungen ist:

Lufthansa: Als Senator-Card-Inhaber erhalten Sie den perfekten Rundumservice, der einen Anbieterwechsel nahezu ausschließt. Neben vielen Annehmlichkeiten pflegt Lufthansa Anbieterloyalität, indem Top-Kunden auch nach Ausscheiden aus dem Berufsleben den Status des Vielfliegers beibehalten dürfen und auch als Pensionäre in den Genuss des VIP-Status kommen. Diese Nachhaltigkeit spricht sich bei Geschäftsreisenden herum und produziert dankbare Stammkunden.

BW-Bank: Die Mittelstandsbank pflegt seit Jahren eine besondere Wertschätzung für ihre wichtigsten Kunden. Einladungen zu Vorträgen mit hochkarätigen Referenten, professionelle Unterstützung in allen Fragen der Unternehmensführung, individuelle Hilfe bei persönlichen Herausforderungen. Durch personelle Kontinuität auf Bankseite entstehen so mitunter langjährige Vertrauensverhältnisse Kunde - Bank.

> Weitere Informationen Prof. Christoph Ewert christoph.ewert@fuehrungsmanager.de

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Wie Kinder lernen!

Wie es Kid Rock in der aktuellen Nr. 1 der deutschen Hitparade "All summer long" über seine Judend so schön beschreibt "…we didn´t have no Internet", geht es wohl vielen von uns: Eine Jugend ohne schueler-vz, I-Pot und you tube! Für die heute Jugendlichen spielt sich das halbe, wenn nicht das ganze Leben online ab. Ein Beispiel, wie sich Kinder inzwischen mit Information versorgen, kommunizieren und dabei lernen, sind aktuell in USA aufkommende Online-Netzwerke.

Speziell für Kids konzipierte Sites wie "Club Penguin" und "Webkinz" bieten den 6- bis 14-Jährigen ein innovatives Forum für Spiel und Spaß. Beim Club Penguin kreieren die Kids beispielsweise ihr eigenes Pinguin-Pendent, das in einer niedlichen Zeichentrickwelt lebt, Kollegen im Cybercafe trifft und seinen Unterhalt mit virtuellen Jobs fristet. Webkinz dagegen besticht durch eine Verbindung von Web und Wirklichkeit. Die Sprösslinge kaufen im Handel ein Plüschtier, etwa einen weißen Pudel oder einen gefleckten Frosch, orten dessen Geheimcode und loggen sich damit bei www.webkinz.com ein. Online wartet dann die digitale Kopie dieses Tierchens, die es zu baden, anzuziehen und zu verköstigen gilt. Weil die Versorgung eines Haustiers Geld kostet, müssen sich auch die jungen Webkinz-Besitzer im "Kinzcash"-Verdienen und im klugen Cyber-Haushalten üben.

Diese neuen Kindernetzwerke, die Unterhaltungs- und Erziehungsfunktion vereinen, brechen im Augenblick sämtliche Popularitätsrekorde mit jeweils über vier Millionen Besuchern im Monat. Sie verbreiten sich dabei wie Schnupfen, den die ganze Klasse bekommt, sobald ein Schüler ihn hat. Regelrechte Hits sind die Plüschtiere, die anstelle der üblichen zehn bis zwölf Dollar pro Stück in privaten Auktionen schon mal über 100 Dollar erbringen.

Was können wir von diesen Entwicklungen lernen?
1. Die Verbindung von Unterhaltung und Erziehung/Lernen/Inhalt fördert die Bereitschaft, sich mit scheinbar weniger interessanten Themen auseinanderzusetzen ("Mein Plüschtier muss auch lernen, pünktlich zu sein")
2. Die aktive Einflussnahme in Vorgänge, Abläufe, Prozesse bringt Menschen dazu, Verantwortung für Ihr Tun zu übernehmen ("Meine Tochter recherchiert stundenlang online, wie sie ihr virtuelles Heim kostengünstig und bequem einrichten kann")
3. Das Herausfordern von kreativen Inputs schafft innovative neue Lösungen ("Die "Millenium-Generation" möchte sich ausdrücken, selbst auf der Bühne stehen und das Skript mitbestimmen" erklärt Michael Streefland von Cyberworld)

Eines ist sicher: Online-Netzwerke, Blogs und Foren werden in Zukunft unsere Art, Geschäfte zu machen weiter revolutionieren. Also machen wir mit, die neue und faszinierende Welt zu erkunden.
Und noch eins ist sicher: "All summer long" - Den ganzen Sommer lang - werden auch die kommenden Generationen versuchen, Spass am Leben zu haben!

> Weitere Informationen Yvette Schwerdt yvette@madetomarket.com

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Wiki oder was?

Das Unternehmen der Zukunft ist offen, nicht geheimniskrämerisch, es zapft Intelligenz von außen an, arbeitet ohne Hierarchie und lässt Aufträge in selbststeuernden Netzwerken erledigen. "Wikinomics" nennt Prof. Don Tapscott von der Universität Toronto dieses Zukunftsprinzip. Im Kern geht es darum: In Zukunft wird jedes Unternehmen ein wenig so sein wie Wikipedia oder Linux - die Arbeit machen die Nichtangestellten, die noch nicht einmal einen Chef brauchen, um sich zu organisieren. Bei Wikipedia, das der neuen Managementidee den Namen gab, werden Werte nicht mehr über Befehlsketten geschaffen, sondern selbst gesteuert. Die meisten Mitarbeiter kennen sich gar nicht persönlich, sie sind lediglich über das Netz miteinander verbunden. Dennoch haben Sie eine große Sache auf den Weg gebracht. Wer in Zukunft Wissen, Mitarbeiter oder Denkkapazität braucht, soll gar nicht erst den eigenen Betrieb bemühen - sondern sich gleich im Netz umsehen.

Kann solch ein Ansatz für stinknormale Industrieunternehmen funktionieren?
Sogar sehr gut, wie zwei Erfolgsbeispiele zeigen: Geschäftsführer Rob Mc Ewen von der kanadischen Goldmine Goldcorp trifft während der verzweifelten Suche nach Wegen aus den tiefroten Zahlen seiner Firma bei einer Konferenz auf die Philosophie des finnischen Studenten Linus Torvald, dem Erfinder des Linux-Betriebssystems. Begeistert von dessen Ideen stellt Mc Ewen die Frage nach neuen Ideen für sein 50 Jahre altes Minenunternehmen ins Netz und legt dabei alle geologischen Daten offen. Die Belohnung für diese in der Goldbranche ungewöhnliche Offenheit fällt reichlich aus: Studenten, Geologen, Professoren, Hobbytüftler und sogar Militärs schicken Vorschläge ein, wie man die Förderung verbessern könnte. Den besten Ideengebern zahlt der Firmenchef 575.000 $ Preisgeld, setzt die Vorschläge um und bringt den Betrieb wieder auf Erfolgskurs.

Dass das Internet den Zugang zu einer verlängerten Werkbank liefert, nutzt auch der Konsumgüterkonzern Procter&Gamble (P&G), der seine Organisation schon an die Wikinomics-Wirklichkeit angepasst hat. 50 Prozent der Ideen für neue Produkte kommen heute nicht mehr von der Heerschar angestellter Entwickler, sondern von Dienstleistungsnomaden im Netz. Will P&G einen neuen Farbstoff für ein Geschirrspülmittel entwickeln, wird die Aufgabe ins Online-Forum Innocentive gestellt (www. Innocentive.com) und ein Honorar ausgelobt. Weltweit 115000 registrierte Tüftler, Forscher und Wissenschaftler vom Atomphysiker bis zum Lebensmitteltechniker warten da auf Arbeit.

Die Welt wird so eine riesige F&E-Abteilung. Mit dem Zugriff auf die kollektive Intelligenz werden kreative Leistungen um ein Vielfaches gesteigert. Irgendwo da draußen hat vielleicht jemand schon die Antwort für Ihr drängendstes Problem - schicken Sie doch mal einen Hilferuf hinaus!

> Weitere Informationen: Wikinomics von Dan Tapscott, erschienen im Hanser Verlag

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HUMOR

Eine uralte Weisheit der Dakota-Indianer besagt:

"Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab."

Doch im modernen Berufsleben wenden wir in dieser Situation oft andere Strategien:

1. Wir besorgen uns eine stärkere Peitsche.

2. Wir wechseln den Reiter.

3. Wir sagen: "So haben wir das Pferd doch immer geritten."

4. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.

5. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.

6. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.

7. Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wieder zu beleben.

8. Wir buchen eine Trainingseinheit, um besser reiten zu lernen.

9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.

10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist.

11. Wir kaufen teure Berater von außerhalb ein, die uns zeigen, wie man tote Pferde reitet.

12. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.

13. Wir erklären: "Kein Pferd kann so tot sein, daß man es nicht noch schlagen könnte."

14. Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.

15. Wir zersägen das Pferd und erklären die Einzelteile zu "Profit-Centern"

16. Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen lässt.

17. Wir erklären, daß unser Pferd "besser, schneller und billiger" tot ist als andere tote Pferde.

18. Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.

 


Zitat

"Management ist die schöpferischste aller Künste.

Es ist die Kunst, Talente richtig einzusetzen."

Robert McNamara

 


Zitat

"Es sind nicht die Umstände, die den Menschen schaffen.

Der Mensch ist es, der die Umstände schafft!"

Benjamin Franklin



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